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Kinofilme
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Kinofilme

Seit der ersten öffentlichen Filmvorführung 1895 hat sich beim Film so einiges verändert. Nicht nur gibt es wettergeschützte Gebäude, anstatt dass man sich unter freiem Himmel zusammen findet - auch die Filme haben sich gewandelt. Dies hat auf der einen Seite rein technische Gründe, auf der anderen Seite auch gesellschaftliche. Auch in Online Spielen wie Ramacity ist die Grafik wie im Kinofilm.
Die ersten Kinofilme konnten weder Farbe noch Ton aufweisen. Der Ton wurde nach mehreren kleinen Zwischenstationen endgültig 1922 hinzugefügt, Farbe wurde ab 1937 mehr und mehr zum non plus ultra. Seitdem gab es bei Ton und Bild immer wieder Neuerungen und Verbesserungen (die hier nun nicht im Einzelnen genannt werden sollen) und die wird es auch in Zukunft geben. Immer bessere Auflösungen und immer klarerer Klang zum idealen Filmerlebnis sind Antriebsfedern dieser Entwicklungen.
Genres gibt es viel mehr als man auf den ersten Blick denkt. Neben den klassischen und populären Genres wie Komödie, Drama, Action, Musical, Horror oder Dokumentation gibt es unzählige Unterarten. Gerade in den letzten Jahren war es Gang und Gebe, klassische Genres zu vermischen. So entstanden Verbindungen wie zum Beispiel Dramedy (Drama und Comedy). Andere Subkategorien existieren schon seit Jahrzehnten, wie zum Beispiel Zombiefilme im Horrorbereich.
Die Genres sind dabei sehr vom Zeitgeist bestimmt. So werden heutzutage kaum noch Filme unter dem Begriff Western beworben. Abgesehen davon, dass es aktuell vergleichsweise wenig Filme gibt, die dem klassischen Western inhaltlich gerecht würden, so bedient man sich auch eher aktuelleren Bezeichnungen. „Brokeback Mountain“ wird somit zum Drama. Der klassische Western hatte seine besten Zeiten in den 60er Jahren. In den 70er Jahren gab es dann einen Boom der Katastrophenfilme. Im Zusammenhang mit immer schnellerer Technik und der rasanten Entwicklung derselben, stieg auch die Angst davor; deshalb hatten Katastrophenfilme, in denen eben diese Technik versagte, zu dieser Zeit Hochkonjunktur. Ein Phänomen, was sich im Übrigen seit den 90er Jahren wiederholt. Mit dem Unterschied, dass diesmal meist die Natur die Bedrohung darstellt, passend zum neuen Umweltbewusstsein in der Bevölkerung.
Neben dem „Popcorn-Kino“, welches vor allem populäre, meist teure und aufwändige Produktionen für ein großes Publikum herstellt, gibt es auch noch die Genres, die eher ein kleines Publikum ansprechen. Hierzu zählen besonders anspruchsvolle Filme die über den reinen Unterhaltungswert hinausgehen (z.B. Film Noir), Kinofilme, die so experimentell sind, dass es nur wenig Interessenten finden oder auch Filme, deren Macher ein zu geringes Budget oder die falschen bzw. keine Beziehungen haben, um in angemessener Weise zu vermarkten.
Letztendlich jedoch findet jeder Kinofilm seine dankbaren Zuschauer. Oder umgekehrt.