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Filmkritiken
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Filmkritiken

Der Filmkritiker ist wohl einer der gefürchtetsten Menschen in der Filmbranche. Seine subjektive Meinung kann möglicherweise Unmengen an Geld einbringen oder auch kosten.
Filmkritiker setzen sich für gewöhnlich mit dem gesehenen Film auseinander; bewerten ihn aufgrund verschiedener Kriterien und geben letztendlich Empfehlungen für einen Film. Oder auch nicht. Diese Kriterien können bei jedem Kritiker anders gewichtet sein oder komplett anders aussehen. Oft bewertete Aspekte sind: Drehbuch (ist die Handlung schlüssig, handeln die Personen logisch?), Regie (hat der Regisseur ein zusammenpassendes Bild kreieren können?) und Darsteller (wie glaubwürdig konnte der Darsteller seinen Charakter inszenieren?). Oft wird in der Filmkritik auch die Musik (wie passend ist die musikalische Untermalung?) besprochen.
Es gibt die unterschiedlichsten Formen von Filmkritiken. Zum einen gibt es die hauptberuflichen Kritiker. Je besser deren Ruf ist, desto wichtiger sind sie für die Filmmacher. Hauptberufliche Kritiker sind entweder fest bei einem Herausgeber angestellt (meistens in den Printmedien) oder bieten ihre Kritiken freiberuflich an.
Daneben gibt es die immer häufiger werdende Form der Hobby-Kritiken. Besonders das Internet stellt eine Plattform für jedermann dar, seine Meinung kund zu tun. So gibt es spezielle Internetseiten, welche möglichst viele Kritiken von möglichst vielen unterschiedlichen Kritikern online stellen. Wenn man sich diese Kritiken durchliest, kann man nebenbei gleich Online Spiele kostenlos nutzen. Aber auch an anderer Stelle, in Blogs oder wenn es um die Kommentierung einer DVD-Veröffentlichung geht, findet man sowohl knappe als auch höchst ausführliche Kritiken, mit allerlei Schwerpunkten und Kriterien. Ebenso weit gefächert ist die Spannbreite der Meinungen. Für gewöhnlich verdienen, wie der Begriff „Hobby“ schon impliziert, die meisten dieser Schreiber nichts durch ihre Kritik. Es gibt einige Homepages, bei denen Vergütungen oder Prämien vergeben werden, jedoch ist dies maximal ein kleines Zubrot. Viele erhoffen sich vermutlich durch ihre öffentlich einsehbare Kritiken den Durchbruch in das bezahlte Kritikergeschäft.
Es gibt noch eine spezielle Art von Kritiken, die für die Filmemacher von besonderer Bedeutung sind: Die derTestzuschauer. Diese dürfen in einer oder mehreren Vorstellungen die Rohfassung eines Films ansehen. Im Anschluss daran werden Fragebögen verteilt, auf denen die Zuschauer ihre Eindrücke niederschreiben sollen. Nicht selten wird nur aufgrund dieser Reaktionen der Zuschauer ein Film umgeschnitten, eine Szene nachgedreht oder sogar ganz auf die Kinoveröffentlichung verzichtet. So haben diese Kritiker, obwohl sie im Vergleich zu den anderen beiden angesprochenen Gruppen am „Unprofessionellsten“ zu Werke gehen, faktisch den größten Einfluss auf die Entwicklung des Films.
Auf den letztendlichen (finanziellen) Erfolg des Films haben natürlich die professionellen Kritiker den größten Einfluss – aber selbst ein verrissener Film kommt nicht selten immernoch gut bei den Zuschauern an.